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Indymedia Journalisten in Ecuador im Visier, fünf Verhaftungen

lulu, 09.05.2008 17:18

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In Ecuador nahm die Polizei am Dienstag Abend, 6. Mai, fünf Journalisten fest, die für Indymedia Ecuador arbeiten. Vier von den Fünf wurden am Mittwoch Nachmittag wieder aus der Haft entlassen. Die Regierung sagt, dass die vier Aktivisten wegen ihrer Beziehung zum fünften Häftling festgenommen wurden, ecuadorianischer Staatsbürger kolumbianischer Abstammung Antonio Alcívar.

Die Regierung weigerte sich zuerst eine Begründung für die Verhaftungen abzugeben. Die Menschenrechtsorganisation Fundación Regional de Asesoría en Derechos Humanos (INREDH) merkte an, dass dies ein Verstoß gegen das Recht der Gefangenen sei, die über den Grund ihrer Verhaftung und über die Identitäten der informiert werden müssten, die ihre Festnahme gefordert und durchgeführt haben.

Ecuador IMC: Korrespondenten von Indymedia Ecuador Opfer von willkürlicher Verhaftung (sp) || DRINGEND: SOLIDARITÄT MIT DEN UNABHÄNGIGEN JOURNALISTEN (sp) || Meldung über die Verhaftung von Mitarbeitern Indymedias in Ecuador (sp) || Journalisten wieder freigelassen (weiterführende Infos) (sp) || IMC Brasilien: Korrespondenten von Indymedia Ecuador Opfer von willkürlicher Verhaftung (portugiesisch) || Upside Down World



May Day 2008

lulu, 08.05.2008 16:50

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Seit 2001 finden überall in Europa am 1. Mai Euro May Day Paraden statt.

Die Mai Demonstration ist ein traditioneller Marsch, der den gemeinsamen Willen zum Kampf gegen die Prekarisierung von Arbeit und die Kriminalisierung von ImmigrantInnen ausdrückt. Die täglichen Kämpfe des Prekariats werden sichtbar gemacht. Jedes Jahr protestieren Hunderttausende dort gegen die Prekarisierung von Arbeit und Leben wo hemmungslos die Arbeitszeit verlängert wird und Wanderarbeiter besonders arm sind.



Radioansagerinnen des Triqui Gemeinsachftsradios in Oaxaca ermordet

lena, 16.04.2008 09:14

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Mitteilung des Zentrums zur Unterstützung vereinter Arbeiter “CACTUS”

Autonome Gemeinde San Juan Copala, Oaxaca - Ein Kurs der Gemeinde Llano Juárez im Triqui-Gebiet wurde angegriffen und zwei Radiosprecherinnen des Gemeinschaftsradios der autonomen Gemeinde San Juan Copala, “Die Stimme, die das Schweigen durchbricht”, wurden getötet. Bei dem Angriff wurden weitere vier Personen verletzt, darunter zwei Jugendliche.

ÄHNLICHES: Zwei Radiosprecher ermordet | Interview mit Radio Bemba

ENGLISCH: Indybay: Sprecherinnen des Gemeinderadios in Mexiko ermordet | Indymedia Boston: Zwei Radiosprecherinnen in Oaxaca ermordet | Indymedia UK: Mord, Korruption und illegale Rodung in Oaxaca | | | Hintergrund auf IMC Cleveland: Triqui Völker übernehmen in Oaxaca und Narco News Die Triquis weihen ihre neue autonome Gemeinde ein



Dezentrale Aktionstage für Besetzung und autonome Plätze

lola, 14.04.2008 22:58

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Aktivisten in Europa und darüber hinaus haben Freitag, den 11. und Samstag, den 12. April 2008 zum Aktionstag für Besetzung und autonome Plätze ernannt. Nach einem Treffen im autonomen 'Les Tanneries' in Dijon letzten Jahres gab es einen Aufruf zu zwei Tagen dezentralisierten Aktionen zur Verteidigung von Freiraum und für eine anti-kapitalistische Kultur.

Das Ziel dieser Aktionstage ist es, Verbindungen und Solidarität zwischen besetzten Häusern und autonomen Räumen herzustellen und dabei zu helfen, sie als europäische/globale Bewegung sichtbarer zu machen. In Österreich, Weißrussland, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland Israel, Italien, Litauen, Holland, Neuseeland, Norwegen, Polen, Portugal, Serbien, Schweden und anderswo sind öffentliche Aktionen geplant.

In Kopenhagen haben die Dinge bereits mit einer Voraktion begonnen. Damit wollte man dabei helfen, ein neues Ungdomshuset 'JuZ' zu errichten. 5.000 Menschen nahmen an einer Demo teil. Danach gab es ein riesiges Straßenfest. In Großbritannien öffneten in der Innenstadt Leeds, Nottingham, and London neue Squats. Darüber hinaus kam es zu weiteren Vor-Aktionen in Amsterdam (nl) (pl) (en), Hamburg (de) and Innsbruck (de). Ein Ziel der Aktionen an diesem Wochenende ist es, "Menschen zu inspirieren und zu ermutigen", die mit Hausbesetzung bisher nicht viel am Hut hatten. Indem wir Kampagnen diskutieren und Erfahrungen austauschen, können wir uns gegenseitig unterstützen und ermutigen. Außerdem können wir durch die Schaffung von lebhaften und aufregenden Orten neue Leute für unsere Sache gewinnen.

Während des ganzen Wochendes wird Indymedia über Aktionen in Form von Videos und Radioberichten aus ganz Europa informieren.

Links (en): April2008 Website (mehrsprachig) | Programm | Wiki | Indymedia UK Titelbericht | Indy Österreich Titelbericht | Indymedia Holland Titelbericht | Indymedia Dänemark Titelberichte

Audio: Open-Radio (multilingual) | Radiojukebox (de/en) | Radio Bronka (ca/es) | Mehr Radio (Playlist)



Brutale Repression beim NATO Gipfel in Rumänien

lola, 14.04.2008 22:28

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Am 2. April um ca. 12:30 Uhr stürmten Hunderte rumänische Polizisten gewaltsam das Convergence Center in Bukarest, der Hauptstadt des Landes. Das Convergence Center wurde eingerichtet, um eine Anti-NATO Versammlung zu ermöglichen. Der Ort wurde legal gemietet. Berichten zufolge wurden bei der Räumung mindestens zwei Demonstranten krankenhausreif geschlagen. In vielen anderen Berichten wird gesagt, dass Menschen während ihres Gewahrsams und sogar auf ihrem Weg zum Krankenhaus schlimm verprügelt. Viele Menschen sollen schwer verletzt worden sein und einigen wurde die medizinische Versorgung in Haft verwehrt.

Man geht davon aus, dass 46 Personen verhaftet wurden. Vor der Räumung hatte keine Demonstration, keine Aktion stattgefunden und alle Verhafteten wurden innerhalb des Convergence Centers festgenommen. Die Polizeibeamten waren maskiert und sollen Journalisten gegenüber, die versuchten sich Zugang zur Szenerie zu verschaffen, sehr aggressiv gewesen sein. Das Convergence Center befindet sich nahe der Innenstadt Bukarests, in der ein NATO-Gipfel stattfinden wird. Es wird geschätzt, dass ca. 27.000 Polizisten, Militärs, Scharfschützen und Geheimpolizisten die Stadt 'bewachen'. Es herrscht Sicherheitsstufe Gelb, was so viel heißt dass in der ganzen Stadt alle Demonstrationen verboten sind. Außerdem treten andere restriktive Gesetze in Kraft.

Berichte bei Indymedia (en): Bereitschaftspolizei stürmt das Convergence Centre zu Anti-NATO Protesten in Bukarest | Massive Repression während NATO-Gipfel in Rumänien | Anti-NATO Convergence Centre in Bukarest durch Anti-Terror Polizei angegriffen | Breaking News: Massenverhaftungen während NATO-Gipfel in Bukarest, Rumänien | Massenarrest von Demonstranten in Bukarest | Anti-NATO Aktivisten von Polizei verprügelt

Andere Medien (en): Massive Repression während des NATO-Gipfels in Rumänien | Videos von der Stürmung des Convergence Centres | Fotos von den Massenverhaftungen | Infos für Rumänienreisende | Solidaritäts-Demo in Berlin | Proteste vor Polizeiwachen | Bukarest Erklärung | Solidarität aus Wien, Bern, Berlin, Skopje, Kopenhagen



Heiliger Schrein der Schamanen in Brasilia von Grundstücksspekulation bedroht

Tiger the Translation Kid, 04.04.2008 13:49

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In Brasília will die lokale Behörde ein luxuriöses Viertel schaffen. Es soll Nordwestviertel heißen und auf einem Platz auf dem indigene Gruppen verschiedener Volkszugehörigkeiten, wie Fulni-ô/Thapuwia, Tuxá, Cariri-Xocó, mehr als 30 Jahre gelebt haben gebaut werden. Dieser Platz ist auch das letzte Areal in der Stadt der „Cerrado“, einer einheimischen Vegetation des Mittelteils von Brasilien. Sie ist ein ökologisches Schutzgebiet von großer Wichtigkeit für die regionalen Flüsse und ist ebenso ein Bereich indem sich Indigene aus verschiedenen Teilen des Landes aufhalten können während sie durch Brasilien reisen

Die finanziellen Interessen sind groß und von werden von denjenigen verteidigt, die vermeintlich auf eine gesunde Umwelt und für kulturelle Vielfältigkeit achten sollten, anstatt Sprecher von privaten Interessen zu sein, welche den heiligen Schrein der Schamanen, die Eingeborenen und die Umwelt zerstören wollen. Der Gouverneur José Roberto Arruda welcher vor einigen Jahren in Skandale im Kongress involviert war und der Vizegouverneur Paulo Octávio, ein Senator, Besitzer der größten Immobilienfirma, Besitzer eines TV Senders und ebenso Besitzer der brasilianischen Zeitung „Citizen Kaine“, wollen ihre Geschichte verschleiern, indem sie staatliche Propaganda benutzen. Diese besagt, dass der Nordwestsektor ein ökologisches Viertel werden wird, ein Modell von Moderne and Fortschritt, obwohl es faktisch die Intoleranz beweist. Vorurteile und Rassismus der kapitalistischen Entwicklung schürt, welche die Natur zerstören, Ureinwohner und schwarze Menschen opfert, ebenso diejenigen welche sich dem Megaprojekt entgegenstellen.

Gemäß des Gouverneurs Arruda: "Es gibt einige Menschen welche glauben wir sollten den Nordwestsektor nicht bauen, damit die Eingeborenen dort leben können. Natürlich ist das nicht meine Meinung". Diese Wohngegend ist für die Oberschicht vorgesehen. Sie wird voraussichtlich die teuerste Gegend in Brasilien und eine der teuersten der Welt sein. Jeder Quadratmeter wird sechstausend Real (ca. 1600 Euro) kosten. Dieser Bereich wird Platz für ungefähr hunderttausend Menschen und hundertfünfzigtausend Autos bieten, welche die Stadt in der Hitzeperiode zerstören werden. Ebenso die Wasserquellen der Parana Basin und das Amazonasbecken kann in diesem Prozess verunreinigt werden. Es gibt keinen Grund mit diesem Projekt weiterzumachen, laut dem IBGE (dem brasilianischen Bundesamt für Statistik und Geographie) sind in der Stadt mehr als dreiundfünfzigtausend Wohnungen nicht belegt. Die vermeintliche Forderung von Wohnorten der Oberschicht ist in Wirklichkeit ein Begehren des Kapitalflusses, welcher sich als Grundstücksspekulation von Konzernen und der bundesstaatlichen Regierung, der Hauptstadt Brasiliens erweist.

::Mehr lesen::

Bilder:: Imagens do Santuario | Proteste vor der BNDES (Development Bank) 1 and 2 | Proteste vor der IBAMA (Environmental Agency) 1 - 2 - 3

Video:: Toré - Feier und Widerstand im Zentralhochland

Für mehr Informationen clickt Indymedia Brasil und Santuario dos Xamans



Aktionstag Fossil Fools - was tun gegen Klimawandel?

lola, 11.04.2008 23:11

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Rising Tide rief zu einem Aktionstag gegen die Ölindustrie am 1. April auf. Die Menschen reagierten darauf mit Aktionen auf verschiedenste Aspekte des Geschäfts mit fossilem Brennstoff. In Großbritannien wurden Bürohäuser ins Visier genommen, es wurden Banner entrollt und Proteste durchgeführt. In Merthyr Tydfil, Wales, haben Demonstranten die Arbeit eine der größten Kohleminen Europas still gelegt und besetzten das Werk für mehrere Tage. Berichte: [1] [2]. Aktivisten blockierten auch Großbritanniens größte Offshore Gasanlage in Bacton, Norfolk und hinderten Arbeiter daran, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Berichte: [1] [2]. Am 3. April blockierten Aktivisten erfolgreich das Aberthaw Kraftwerk in Wales und verursachten lange Verkehrsstaus. Berichte: [1] [2]. In Schottland wurden die Reifen eines Geländewagens zerstochen und in Edinburgh und Glasgow fanden tollkühne Aktionen statt. In Nottingham wurde das Büro des Energieriesen E.ON erfolgreich blockiert. Zwei Personen wurden festgenommen und ihre Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht. Bericht + Audiobeitrag. Vollständige Berichte: Indymedia UK, Indymedia Nottingham and Indymedia Schottland.

In den USA haben Aktivisten auf der Baustelle am Cliffside Kohlekraftwerk in Charlotte, North Carolina Bulldozer gestoppt. Nachdem sie sich an Baumaschinen festgekettet hatten traf die Polizei ein und wandte schmerzhafte Griffe und Tazer an, damit sie sich selbst wieder los binden. Bericht In Boston, Massachusetts, ketteten sich vier Aktivisten an den Haupteingang einer Filiale der Bank of America und wurden verhaftet. Sie protestierten gegen deren Finanzierung von Kohle- und Energieunternehmen. Bericht. Zwei Menschen wurden in New York City verhaftet, nachdem sie sich an die Eingangstür des Hauptsitzes der Citibank anketteten. Sie protestierten gegen die "sozial verantwortungslose Investmentstrategie des Unternehmens, weil diese auch umweltzerstörerische Branchen unterstützen". Bericht und Fotos. Berichte über andere Proteste in Houston, Denver, Berkeley, Portland, Maine und Worcester. Vollständige Berichte: US Indymedia.

In Aotearoa (Neuseeland) wurden drei Personen während eines Fossil Fools Day Protests in Otautahi/Christchurch festgenommen. In einem Bericht wird von "eklatanter Polizeischikane und Verfolgung von Aktivisten, ohne jegliche Begründung für Verhaftung und Brutalität, festgenommen." Eine Gruppe von Aktivisten gegen den Klimawandel überreichte Air New Zealand Neuseelands erste 'Fossil Fool' Auszeichnung. Das Unternehmen wurde wegen seinem neuen Öko-Programm ausgewählt, das "beim Kunden den Anschein erwecken soll, dass Umweltschädigung durch Luftverkehr ausgeglichen werden könne". Bericht. Vollständige Berichte: Indymedia Aotearoa.

Zusammenfassung anderer Aktionen: Fossil Fools Day | Rising Tide UK

Links: IMC Climate | Camp for Climate Action | Rising Tide Australien | Rising Tide Nordamerika | Rising Tide Großbritannien



Brutale Festnahme von schlafenden Aktivisten nach Anti-Raketenschild Protest

GMT, 31.03.2008 19:58

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Früh Morgens, Sonntag den 30 März 2008, der Tag nach den Protesten gegen den Raketenschutzschild (en) (pl) welche ebenfalls hauptsächlich in Stolp,Polen, stattfanden wurden ca. 23-25 Aktivisten festgenommen (pl) (en), hauptsächlich aus Toruń aber auch aus Stettin und Posen. Allem Anschein nach hat die Polizei ein Privatanwesen überfallen während die Menschen dort geschlafen haben. Die Menschenrechtsaktivisten wurden brutal bedroht und geschlagen. Die Polizei benutzte Tränengas und eine Person hat eine gebrochene Hand. Bitte telefoniert mit der Polizeistation in Stolp in der Maja Straße 3 +48 59 848 0545 und der Polizeiführung +48 59 848 0100. Die Polizei behauptet, dass das Einschreiten auf Grund der Störung der Nachtruhe stattfand. Es gibt auch Anklagen wegen eines Angriffs auf einen Polizisten.



1000 Aktivisten legen Nato still

NATO Game Over, 27.03.2008 21:33

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Brussels: NATO Game Over

Ca. 1,000 Menschen aus 17 europäischen Ländern fuhren am 22. März zum NATO-Hauptquartier in Brüssel um an der internationalen gewaltfreien Aktion NATO GAME OVER teilzunehmen. 5 Jahre nach dem Beginn des Irak Krieges und 10 Tage vor dem NATO Gipfel in Bukarest machten Aktivisten aus ganz Europa klar, dass Präventionskriege in Europa geplant werden.

TIMELINE: | Fotos 1, 2, 3, 4 | Video 1, 2

NEXT ACTIONS: March 29-30: Stop the Shield! | Słupsk, Poland [1] [2] [3] [4] | Czech
April 2-4: Anti-NATO Bukarest | Romania



Fünf Jahre sind zu viel!! Antikriegsbewegung in den USA

lola, 01.04.2008 18:09

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Am fünften Jahrestag des Einmarschs in den Irak veranstalteten Demonstranten überall in den USA Aktionen des zivilen Ungehorsams, um ihre Meinung kund zu tun. In Washington DC, San Francisco und Boston wurden Hunderte Menschen während Straßenblockaden verhaftet. Diese Blockaden richteten sich gegen staatliche Einrichtungen, Unternehmen und militärische Rekrutierungsbüros. Viele beteiligten sich an Streiks und weitere Tausende Menschen nahmen an Mahnwachen teil und unterstützten die Demonstrationen.

Diese Aktionen waren Teil der wahrscheinlich bedeutendsten, aber in den Medien unterrepräsentierte Antikriegsaktion in den letzten fünf Jahren These — die Anhörung der Iraq Veterans Against the War "Winter Soldiers". Vier Tage lang sagten in Washington, DC, ehemalige US-Soldaten, die im Irak und in Afghanistan eingesetzt waren, über die US-amerikanischen Kriegsverbrechen aus und beschuldigten die Bush-Administration und das Pentagon, diese Kriege angezettelt zu haben. Die Anhörung der "Winter Soldiers" fand in DC zuerst 1971 mit den Vietnam Veterans Against The War statt und entscheidend für das Ende des Vietnamkriegs. Die Anhörungen in diesem Jahr wurden live im Internet übertragen und wurden von vielen Menschen gesehen, denn in vielen Einrichtungen haben Anti-Krieg Aktivisten in vielen Staaten öffentliche Screenings veranstaltet. Trotzdem wurden die IVAW Winter Soldiers in den kommerziellen Medien weitestgehend ignoriert. Berichte aus Washington DC | NYC | Boston | Rustbelt Radio | Indybay | Baltimore

In den letzten Wochen fanden zahlreiche US-weite Anti-Krieg Proteste statt. Auch am Internationalen Frauenkampftag. Das vergangene Jahr war für die Anti-Kriegsbewegung ein sehr innovatives. Unter anderem wurden Rekrutierungsbüros des Militärs, Unternehmen und Waffenlieferungen in Hafenstädten erfolgreich bekämpft. Außerdem kam es im ganzen Land wöchentlich oder monatlich zu Tausenden von Mahnwachen (siehe Eagle Rock, CA, Washington County, OR).

Die letzte Umfrage im März ergab, dass 65 % der US-Amerikaner gegen den Irakkrieg sind. Dennoch berichtet die kommerzielle Presse von einer Verkleinerung der Anti-Krieg Bewegung. Organisatoren und unabhängige Journalisten arbeiten daran, dieser Verstummung entgegenzuwirken. Ein Statement von Studenten in Portland, OR, besagt: "Wir Studenten denken auch, dass die Anti-Kriegs Aktionen zu gemäßigt und passiv waren, um wirklich etwas zu verändern." Ähnliches: The Warmongers Fear US: PR and 5 Years Too Many in Iraq | Iraq Winter Soldier Hearings: Victory for Independent Media | The Indypendent's Anti-War Issue



Solidarität mit Indymedia-Kolumbien

s7ven transl. by tierr@, 19.03.2008 23:35

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Die paramilitärische Gewalt in Kolumbien spitzt sich wieder einmal zu. Angesichts der Massenproteste gegen die Gewalt des Staats haben die Paras nicht eben wenige deren GegnerInnen zu "militärischen Zielen erklärt, darunter auch Indymedia- Kolumbien...



Internationaler Aktionstag: 4 Jahre nach Aristide-Putsch

lola, 19.03.2008 20:07

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“Die Menschen auf Haiti sagen uns, dass all das seine Auswirkungen hatte. Je mehr Menschen in anderen Ländern gemacht haben, auch kleine Aktionen, wie diese, desto größer die Auswirkungen. Denn es spricht sich langsam herum. Deshalb ist jede kleine Aktion wirklich sehr hilfreich.” – Margaret Prescod of "Sojourner Truth" Radio

Am Samstag, den 1. März, hat www.globalwomenstrike.net Filme gezeigt. Diese Aktion war Teil des internationalen Aktionstag für die Solidarität mit den Menschen auf Haiti. Im Eastside Café in Los Angeles liefen die Filme Harvest of Hope (Hafen der Hoffnung) (Trailer gibt's hier) und What’s Going on in Haiti? (Was ist los auf Haiti?). Margaret Prescod vom Pacifica Radio und von Women of Color in the Global Women’s Strike moderierte den Event. "Die Berichte, die ich erhielt, besagten, dass alles gut läuft. Es gab Aktionen in rund 36 Städten auf der ganzen Welt”, sagte sie. “Gestern fanden zwei große Veranstaltungen auf Haiti statt. Eine davon in Port au Prince war sehr groß. Dort forderten die Menschen die sichere Rückkehr von Lovinsky Pierre-Antione, einem unserer Genossen, die auf Haiti vermisst werden.” (siehe: http://la.indymedia.org/news/2007/11/210199.php). Ganzer Bericht & Bilder Aktion auf Haiti vier Jahre nach dem Putsch gegen Aristide von Weak from Fasting | | | Video: MARINES RAUS! Solidarität mit den Menschen auf Haiti! von Bill Carpenter | | | Liste von teilnehmenden Städten




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