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IMC Melbourne | Australian Council of Trade Unions | "Your Rights at Work - worth fighting for", die offizielle Kampagnenseite Polizei unterdrückt gewaltvoll Demonstration in Durban, 15.11.2005 10:56
Am 14. November 2005 zur Mittagszeit griff die Polizei bei der Foreman Road Siedlung im Clare Estate in Durban, eine friedliche Demonstration von SiedlerInnen aus dem Bezirk an. Dutzende Menschen wurden verhaftet. Um 14:30 Uhr war die Foreman Road Siedlung von der Polizei umstellt und beide Ausgänge waren blockiert. Niemand durfte hinein oder hinaus. Man konnte Schüsse hören und es gibt Berichte darüber, dass auf Personen geschossen werden würde, falls sie versuchten die Siedlung zu verlassen. Zeugen sprechen von vielen Verletzten. Die meisten wurden von Gummigeschossen getroffen. Das gewählte Kommittee der Abahlali Basis Mjondolo, eine Bewegung der HüttenbewohnerInnen aus 16 benachbarten Siedlungen befolgten die Vorschriften um eine Erlaubnis für die Demonstration zu bekommen. Der Stadtrat jedoch wies ihren Antrag unrechtmäßig zurück (siehe untenstehenden Brief vom Institut für Meinungsfreiheit). Um 11:00 Uhr morgens entschloss sich der Großteil der 3000 TeilnehmerInnen zum nahegelegenen Asherville Sportplatz zu ziehen. Das war die Route, wie sie vom Bürgermeisteramt bei einem Treffen am Freitag, den 11. November im Beisein des Bürgermeisters vorgeschlagen wurde. Der Bürgermeister São Paulos unterstützt soziale Säuberungsaktion in der Innenstadt, 12.11.2005 23:14
Arme AnwohnerInnen bestätigen die Repression gegen Obdachlose und Wandergesellen, die Polizeigewalt gegen HausbesetzerInnen und die Verfolgung sozialer Bewegungen seien ein Teil der sozialen Säuberungsoperation, die von Sao Paulos Bürgermeister José Serra und seiner Beraterin Andrea Matarazzo angeführt wird – die auch für das lokale Innenstadt-Management zuständig ist - was auch im Namen der "Gentrifizierung der Innenstadt" São Paulos passiert. Seit dem Beginn seiner Amtszeit hat Serra (Brasilianische Sozialdemokratische Partei - PSDB) das Projekt übernommen und die Finanzen der BID benutzt - so gewünscht von der vorhangegangenen Regierung unter Marta Suplicy (Arbeiterpartei - PT) (2001/2004). Die Intention Serras ist die Innenstadt als eine Polo-Technologie zu unterstützen um große Firmen anzuziehen. Unzählige Aktionen haben stattgefunden: der Asphalt wurde aufgerissen, deshalb können WanderarbeiterInnen dort nicht mehr arbeiten und eine sogenannte "Anti-Obdachlosen" Rampe wurde unterhalb des Viadukts der Paulista Avenue errichtet um Obdachlose die dort ursprünglich lebten auszusperren: und neben der Tatsache, dass Serra die arme Bevölkerung, die dort lebte vertrieb beschloss er eine Reihe von Gebäuden in der Innenstadt enteignet und saniert werden sollten um Firmen anzulocken. Gegen die soziale Gentrifizierung der Innenstadt haben viele Bewegungen Solidaritätsaktionen für die arme Bevölkerung im Zentrum geplant. Die internationale Vereinigung der KonditorInnen ohne Grenzen warf dem Wohnungsbauminister Orlando de Almeida während einer Konferenz in der Universität Sao Paulo eine Torte ins Gesicht. Bei anderer Gelegenheit organisierte das Fórum Centro Vivo, eine Vereinigung vieler Gruppen aus dem Zentrum Sao Paulos eine Spaßaktion vor dem Haus der Bürgermeisterberaterin Andrea Matarazzo. Lest mehr Kolumbien: Militär und Panzer greifen friedliche Gemeinden an, 12.11.2005 10:47
El Japio: Letzten Donnerstag wurde Belisario Camayo Guetotó, ein 16-jähriger indigener Wachposten durch die Bereitschaftspolizei ermordet und viele andere Menschen wurden verlezt, einer von ihnen durch schafe Munition. Die Polizei setzte Panzerfahrzeuge gegen die indigene Bevölkerung ein. Die Bereitschaftspolizei (ESMAD) und diese Panzerfahrzeuge versuchen die Nasa-Menschen aus El Japio zu vertreiben; zur selben Zeit besetzten die Misak-Menschen die Hacienda Corazón hacienda in Piendamó. 115 TeilnehmerInnen am Protest gegen den Hunger in Zimbabwe festgenommen, 10.11.2005 17:57
Die Kampagne für ein unabhängiges Zimbabwe soll am Dienstag den 8. November die Gewerkschaftsbewegung Zimbabwes, die vom ZCTU (Gewerkschaftskongress Zimbabwes) angeführt wird zu einer Demonstration gegen Armut und Hunger für den Großteil der EinwohnerInnen Zimbabwes aufgerufen zu haben. Zehntausende Gewerkschaftsmitglieder, einschließlich anderer oppositioneller Gruppen - Women of Zimbabwe Arise (WOZA), die National Constitutional Assembly (NCA) und die International Socialist Organisation (ISO-Zimbabwe) - versammelten sich in der Innenstadt Harares. Die Polizei sperrte das Gebiet ab und hinderte die DemonstrantInnen zu den Regierungsgebäuden zu ziehen. Die Polizei, die vor allem bekannte Führungsleute herauspickten, verhafteten dann 100 Personen und nahmen sie mit zur Hauptwache der Polizei von Harare. Sie wurden gemäß dem Public Order and Security Act (POSA - ein Gesetz für öffentliche Ordnung und innerer Sicherheit) verhaftet, welches dafür bekannt ist Menschen daran zu hindern gegen den Verstoß gegen ArbeitnehmerInnen- und Menschenrecht zu protestieren. Die Mitglieder der NCA Lovemore Madhuku und Misheck Shoko sitzen seit dem 5. November in Haft. Die Menschen, die heute verhaftet wurden, sitzen nun mit den NCA-Mitgliedern in den selben Zellen. Unter den Verhafteten befinden sich auch: Lovemore Matombo, Vorsitzender der ZCTU, Wellington Chibhebhe, Generalsekretär der ZCTU, Netsai Dzinoreva, NOC-Mitglied und beteiligt am Sozialforum, Briggs Bomba, nationaler Koordinator der ISO, Aaron Dhliwayo, Lokalkoordinator der ISO in Harare, Munyaradzi Gwisai, Nationalkoordinator der ISO, Canwell Muchadya, Vorsitzender der ZGAWU (DruckerInnen-Gewerkschaft), Regis Mututu, Vorstandsmitglied des Sozialforums Zimbabwe, Rita Nyamupinga, NOC, Mitglied des Sozialforums Zimbabwe. Hilfeschrei aus Äthiopien, 07.11.2005 17:26
Gemäß Augenzeugenberichten aus Addis Ababa, der Hauptstadt Äthiopiens, brachen nach fünf relativ ruhigen Monaten am Dienstag, den 1. November wieder Tumulte aus. "Gerade im Moment werden viele Personen verhaftet und es werden Menschen ermordet. Ich habe Sondereinsatzkommandos gesehen, die StudentInnen, FußgängerInnen etc. getreten haben..." sagt ein äthiopischer Mitarbeiter einer internationalen Nichtregierungsorganisation. Die Proteste begannen während der umstrittenen Mehrparteienwahl, die im letzten Mai stattfanden. OppositionsführerInnen wurden am 31. Oktober verhaftet. Die Verhaftungen führten zu einer Reihe von Bürgeraufständen und zu Zusammenstößen zwischen ZivilistInnen und Polizeikräften, die von der Regierung geschickt wurden. Zeugen berichten über Horrorszenarien von Sondereinsatzkräften die das Feuer auf ZivilistInnen eröffneten, auch wenn die Personen den Verwundeten helfen wollten. Für mehr Informationen klickt hier Gesamtamerikanischer Gipfel, 06.11.2005 18:10
Vorsitzender der Gewerkschaft Hacienda Luisita ermordet, RegimekritikerInnen verurteilen die Morde, 06.11.2005 08:48
Polizeirazzien in Häusern um Transparente zu entfernen, 05.11.2005 21:46
Am 27.Oktober brach im Abschiebezentrum auf dem niederländischen Flughafen Schiphol, nahe Amsterdam, ein Feuer aus, 11 Menschen starben daraufhin. Am gleichen Tag fand eine Totenwache für die Opfer statt und die Frage nach der Verantwortung wurde sofort von mehreren Seiten aufgeworfen; mögliche Ursachen und Folgen des Feuers wurden diskutiert. In vielen Gemeinden und Städten kam es zu Solidaritätsaktionen. In Amsterdam geschah dies durch Transparentaktionen. Seit dem 1.November hängen Transparente an einer Vielzahl von Häusern, auf denen die Politik um (Integrations&Immigrations)-Ministerin Rita Verdonk und die tödlichen Konsequenzen in Frage gestellt wurden. Bürgermeister Job Cohen - der erst kürzlich die Redefreiheit am Gedenktag für Theo van Gogh leidenschaftlich verteidigt hatte - scheint zwei Tage später plötzlich anders über diese Sache zu denken. Oder ist Redefreiheit nur zur Kriminalisierung von Minderheiten da und zur Festigung der Grenzen rassistischer, faschistischer und antisemitischer Verlautbarungen? Am Freitag, den 4.November, um 20 Uhr wurde ein erster Versuch unternommen ein Transparent des besetzten Hauses "Wilde Westen" zu entfernen, das die Immigrationpolitik in den Niederlanden in Frage stellte. In den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages, kam es zu einem brutalen Überfall gegen das Haus durch die Polizei, in dessen Verlauf eine Menge Schaden innerhalb des Gebäudes angerichtet wurde, und das Transparent wurde Anwendung von Gewalt entfernt. Paris brennt: Rassismus und Repression explodieren in einer Woche der Revolte, 05.11.2005 15:37
Die in Paris lebenden und arbeitenden Afrikaner wurden in ghettoisierte Vororte von Paris verdrängt (banlieue), wo der Staat Ausbildung, Gesundheitssystem und andere Dienste abbaut und einschränkt, während die Polizeipräsenz, Polizeikontrollen, Überfälle auf "Papierlose" (sans-papiers) und das Niveaus der Unterdrückung im allgemeinen zugenommen hat. Diese Woche sind die Vororte explodiert. Der Auslöser kam am Donnerstag, Oktober den 27, 2005, als eine Gruppe von 10 Oberschüler im Vorort Clichy-sous-Bois Fussball spielten. Als die Polizei vorfuhr um Identitätsüberprüfungen durchzuführen, rannten die Jugendlichen davon und versteckten sich, da einige von ihnen keine Ausweise hatten. Drei der Jugendlichen versteckten sich vor der Polizei in einen Transformator-Häuschen der EDF. Zwei von ihnen, Ziad Benn (17) und Banou Traoré (15) starben; der Dritte, Metin (21), wurde schwer verletzt. Am Samstag Morgen beteiligten sich 1000 Menschen an einer Demonstration organisiert von religiösen Vereinen and Moschen in Clichy-sous-Bois. Repräsentanten der muslimischen Gemeinschaft riefen zu Ruhe auf und Demonstranten trugen T-Shirts mit der Aufschrift mort pour rien ("tot für nichts"). Der Bürgermeister von Clichy, Claude Dilain, forderte eine Untersuchung der Todesumstände der beiden Jungen. Alle Augen waren auf Innenminister Nicolas Sarkozy gerichtet. Die Antwort? Als sich die Menschen in der "Schicksalsnacht" in der Moschee versammelten, der heiligsten Nacht des Fastenmonates Ramadan versammelten, eine Nacht welche die Leute für gwöhnlich in der Moschee verbringen, füllten sich die leeren Straßen der Cité du Chêne Pointu mit rund 400 Bereitschaftspolizisten der CRS und Gendarmerie und riegelten die Gegend ab. Nur einige wenige liessen sich davon in dieser für sie heiligen Nacht provozieren, trotz der rassistischen Beleidigungen seitens Polizei. Am Sonntag jedoch, wandelte sich die Provokation in Verbrechen als die Polizei in den Frauen-Gebetsraum der Bousquets Moschee Träengas warf. Als die Frauen, nach Luft ringend, nach draussen taumelten, wurden sie von den Polizisten als "Huren", "bitches" und mit anderen Beleidigungen geschmäht. Seit dieser Nacht brennt Clichy-sous-Bois, während sich die Revolte am Montag auf Seine-Saint-Denis und Dienstag Nacht (1.November) auf neun weitere Pariser Vorstädte ausweitete. Eine Woche nach dem Tod der beiden Jugendlichen, breitet sich dieser Aufruhr in Frankreich aus - nach Dijon, Bouches-du-Rhone und Rouen. In einer Pressekonferenz am Montag, benannten Gemeindeaktivisten die Gründe für die fortgesetzten Unruhen: "Clichy besitzt eine der ärmsten Stadtverwaltungen in Frankreich und Gruppejn in der Gemeinde haben immer weniger Geld für ihre Arbeit zur Verfügung." Die Stimmung ist angespannt als sich die Pressekonferenz dem Ende zuneigt: junge Menschen teilen ihre Geschichten, Frauen erklären aus erster Hand was sie erlebt haben. Der gemeinsame Nenner in all diesen Berichten ist die Wut auf die Polizei, welche immer unklüger - und oft illegal - die "Muskeln spielen" lässt, und auf die Verantwortlichen im Ministerium die den Tränengasangriff auf die Moschee nicht verurteilen. Es herscht der Konsens das, um die Lage zu beruhigen, die Polizei das Gebiet verlassen soll... Stattdessen verkündet Minister Sarkozy eine "Null Toleranz" Politik, bezeichnet die Jugendlichen in den Vorstädten als "Gesindel" und tritt für eine "Säuberung" der unruhigen Vorstädte ein. Sarkozy's Position hat das Kabinett gespalten, mit Premierminister de Villepin der Sarkozy offensichtlich zurechtgewiesen hat. Die Europäische Karawane gegen den Zaun: Kein Mensch ist illegal, 03.11.2005 22:28
Über die Mauer zu springen, die Marokko von den kolonialen Enklaven Ceuta und Melilla trennt ist eine alte Tradition um von Afrika nach Europa zu gelangen. Sicherheitskräfte begannen damit auf MigrantInnen zu schießen, die den Versuch wagen die Seiten zu wechseln. Als Antwort darauf wird die Europäische Karawane gegen den Zaun des Todes am 4., 5. und 6. November protestieren. "In verschiedenen Orten Europas gab es Versammlungen und Proteste um zu sagen “es reicht!”: genug Ermordungen, genug mörderische Abschiebungen, genug Schläge und Belästigungen, genug Investition in das Militär an der Front. Wir, soziale Gruppierungen und selbstorganisierte Nischen, unabhängige MedienaktivistInnen, europäische BürgerInnen, die hier oder dort geboren wurden, Nachbarschaftsversammlungen und MigrantInnenforen aus unterschiedlichen Orten Europas haben beschlossen uns in der Karawane zur Mauer in Ceuta zusammen zu tun, so dass unser „Es reicht!“ gehört wird. Wir gehen zu den Barrikaden, den Orten der Gewalt die im Namen europäischer Demokratien begangen werden. Wir gehen zu den Barrikaden die Symbole der Grenzregime darstellen und nicht nur als physische Barrieren oder immer stärker militarisierten Zonen sind sondern auch ein Zutrittssystem darstellen das die BürgerInnen in “erste Klasse” und “zweite Klasse” trennt (oder auch als "Nicht-BürgerInnen" deklariert), was sowohl in der Arbeitswelt, als auch im sozialen Leben zu wirklicher Apartheid führt und so die Lebens- und Arbeitsbedingungen prekär macht und die Angst vor dem 'Anderen' schürt. Wir laden alle ein, Männer und Frauen aus anderen europäischen Städten uns bei dieser Reise zu begleiten, weil es heute angesichts der Grausamkeit gegen die Vermehrung von Barrieren und des Einbeziehungs-, Ausschließungssystems das in Europa tatsächlich existiert mehr als je zuvor ein Teil der Menschheit geworden ist dem Zaun des Todes und zu allem das symbolisiert 'nicht in unserem Namen' zu sagen "Es reicht!". Und das bedeutet auch einen Zusammenschluss mit denjenigen, die versuchen diese Mauer zu überwinden, ihr Existenzrecht zu verteidigen und sie haben auch das Recht dies in einer besseren Welt zu tun." Indymedia Newsreal Ozeanien 3 ist Online, 03.11.2005 22:13
Eine Auflistung der Videos und Links, wo ihr die einzelnen Filme downloaden könnt, findet ihr auf der Seite von Newsreal Ozeanien. Die ganze Version könnt ihr euch bei archive.org oder über das Bittorrent at indytorrents herunterladen. Lizensiert über Creative Commons wird das Newsreal auch als VCD angeboten. Wenn du daran interessiert bist eine Ausgabe zu erhalten setze dich mit EngageMedia in Verbindung. Mhlengi Khumalo ist tot, 31.10.2005 08:04
KENNEDY ROAD, DURBAN, 26. OKTOBER 2005 - Am letzten Freitag brannten in der Kennedy Road, einer informellen Siedlung in Durban 16 Hütten nieder. Ein einjähriger Junge, Mhlengi Khumalo, erlitt starke Verbrennungen und starb am Samstagabend. Dies war der dritte Großbrand in diesem Monat. Die Ursache für das Feuer war eine umgefallene Kerze. Seit 2001 werden im Voraus bezahlte Stromzähler in den Hütten installiert. Um Strom zu erhalten muss man 350 Rands zahlen und um seinen Fall irgendwie zu repräsentieren. Laut S'bu Zikode vom Kennedy Road Entwicklungs-Komitee "hängt es nur vom Antragsteller ab. Wenn man dich als ignorant abstempelt, weil du nicht englisch sprichst bittet man dich draußen zu warten." Der eThekwini Metro hat die EinwohnerInnen der Kennedy Road seit dem immer darüber informiert, dass es ein "neues Gesetz gibt, dass kein Strom für informelle Siedlungen zur Verfügung gestellt wird." Das Elektifizierungs-Gesetz besagt das folgende: 5. informelle Siedlung Über 70 Personen mit Quittungen für die Installation bekommen weder eine Erstattung noch Strom. Wenn die Elektrizität in die Siedlungen nicht unterbrochen worden wäre, hätten diese Brände und Mhlengis Tod verhindert werden können. Die im Voraus bezahlten Stromzähler werden die Brände nicht stoppen, denn viele Menschen können sich den Strom auf Kredit nicht leisten. Die Brände werden erst aufhören, wenn es anständige Behausungen und freie grundlegende Versorgung für alle gibt. Lest mehr hier. Räumung des DeCentrum, 28.10.2005 21:51
Dienstagnachmittag 25. Oktober 2005, kam die Polizei mit zwei Beamten der Stadt und dem Besitzer des Hauses zum DeCentrum, einem besetzten Haus (in Bialystok, Polen) um das Gebäude zu räumen. Diese Gäste benutzten nicht die Türklingel und zerstörten die Tür des Hauses. Als einer der HausbesetzerInnen versuchte leise sein Zimmer zu verlassen, entfernten ihm Sicherheitsbeamte und stellten ihn auf den Korridor, wo ihn zwei Beamte festhielten, er wurde ins Gesicht geschlagen und von einem Dritten in den Leib getreten und man stürzte ihn die Treppe hinunter. Die HausbesetzerInnen schleppten ihr Hab und Gut aus dem Haus. Sie erklären, dass sie das besetzte Haus nicht ohne Kampf aufgeben würden und rufen zu Solidaritätsaktionen auf. http://pl.indymedia.org/pl/2005/10/16494.shtml (pl) http://pl.indymedia.org/pl/2005/10/16495.shtml (pl) http://pl.indymedia.org/pl/2005/10/16499.shtml (pl) Am Mittwoch, den 26. Oktober 2005 um 14:30 ist eine Domonstration zur Verteidigung des DeCentrum direkt vor dem Rathaus in der Slonimska Straße 1 in Bialystok geplant. http://pl.indymedia.org/pl/2005/10/16504.shtml (pl) Am Dienstag um 15:00 Uhr werden Soliaktionen in Warschau vor dem MSWiA (Innenministerium) und am Donnerstag um 15:00 Uhr in Poznan stattfinden. Mehr Infos: http://decentrum.bzzz.net | http://foodnotbombs.prv.pl Ein anderes besetztes Haus bekam dieses Jahr Probleme mit den Behörden: Brutaler Angriff auf Fabryka - Bericht über die Stürmung, Audio-Aufnahmen: Das Eintreffen, - Beschwerde am Telefon , die Zerstörung der Haustür. Polizeiangriff auf das besetzte Haus Elektromadonna: Bericht, Stürmung des besetzen Hauses Spóldzielnia - Bericht. 10 Jahre Zivilpolizei, 29.10.2005 09:47
Vom 14. - 15. Oktober wurde das 10-jährige Bestehen der Zivilpolizei der Gemeinde Hidalgo gefeiert, Stadt des Bezirks San Luis Acatlan, Guerrero, Mexiko. Das Ereignis versammelte circa 1.500 Mennschen, Mitglieder der Bewegung für die Zivilpolizei einiger Regionen, EinwohnerInnen benachbarter Städte, AktivistInnen und UnterstützerInnen aus anderen Staaten des Landes. Die Form der Zivilpolizei stammt von dem System des Zivilrechts ab, das von den unterschiedlichen Institutionen wie dem Regional Coordinator of Autoridades Comunitarias (CRAC) und den zivilen und regionalen Versammlungen errichtet wurde. Die Bewegung der zivilen Gerechtigkeit umfasst 62 Gemeinden die sich in fünf Bezirke gruppieren. Innerhalb dieser Organisation gibt es viele Gruppen von Mixtecos, Tlapanecos, Nahuas und Mestizen. Pressekonferenz mit der Zivilpolizei | 10. Jahrestag der Zivilpolizei | Aufruf: 10. Jahrestag | Herzlicher Auftakt | Sie fordern Respekt für ihr Sicherheitssystem. ActivistInnen mobilisieren zum WTO Gipfel in Hong Kong, 23.10.2005 16:52
Wirtschaftsminister, NGOs und soziale Bewegungen konvergieren sich für Hong Kong China für das 6. Ministertreffen der WTO (Welthandelsorganisation), die vom 13.-18. Dezember 2005 stattfinden wird. Ein Netzwerk von AktivistInnen, mit dabei unter anderem die Hong Kong People's Alliance und die Stop the New Round Coalition (SNRC), kümmert sich eifrig um Gegenveranstaltungen [englisch | chinesisch] Kleinbauern von den Philippinen, Indonesien, Taiwan, Thailand und Korea organisieren sich um nach Hong Kong zu kommen, mobilisieren gegen die wirtschaftliche Globalisierung und präsentieren Alternativvorschläge. Konferenzen, Kulturveranstaltungen, Massenmobilisierung und direkte Aktionen sind für den Zeitraum 11.-18. Dezember geplant. Davon werden die meisten Aktivitäten während der People's Action Woche stattfinden, die mit einer öffentliche Versammlung am 13. beginnen und mit einer Massendemonstration am 18. abgeschlossen wird. Die Organisation hat sich mit einer Reihe von Strategiemeetings und Kundgebungen von regionalen asiatischen sozialen Bewegungen einschließlich der Colombo Declaration im Juni intensiviert: "Wir, ArbeiterInnen, organisiert oder nicht, Bauern, "Unberührbare", indigene Menschen, FischerInnen, Frauen, StudentInnen, MigrantInnen und andere marginalisierte Gemeinden in Asien in Solidarität mit anderen Völkern auf der Erde werden an der Front des globalen Kampfes stehen, gegen das Ministertreffen in Hong Kong." Auch MedienaktivistInnen werden werden aus der Region und anderen Teilen der Welt dazustoßen, um Workshops abzuhalten und Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig in Strategie zu unterrichten und unabhängige Berichterstattung über die Mobilisierung und der Ereignisse in Hong Kong zu planen. Die Medienkonferenz und der Workshop nenn sich Neue Medien- und Sozialtransformation. Das Hauptanliegen dieser Konferenz ist es, tiefergehende Diskussionen über unabhängige Medien in Asien anzuzetteln und mögliche langfristige Zusammenarbeit zu planen. Es wird auf jeden Fall ein Workshop für unabhängige Berichterstatter organisiert werden, die über die WTO berichten und am Ende der WTO-Mobilisierung wird es einen Workshop geben, in dem Kenntnisse übermittelt werden sollen. Hier gibt es ein Update des der geplanten Konferenz der Neuen Medien- und Sozialtransformation . [inmediahk Seite auf chinesisch]. Hintergrundinformationen: ZNet | Third World Network | Ankündigung einer Konferenz zu den Themen WTO, Entwicklung und Migration | Colombo Declaration Clownsarmee greift Kriegsbegünstigte an: 20 Verhaftungen, 23.10.2005 00:50
Das Südafrikanische Sozialforum beginnt, 18.10.2005 16:48
Das Südafrikanische Sozialforum in Zimbabwe wurde mit enthusiastischen Reden, Solidaritätsbotschaften und fröhlichen Slogans und Liedern aus der ganzen südafrikanischen Region eröffnet. Trevor Ngwane vom Anti-Privatisierungsforum Gauteng begann mit einem Wunsch, dass das Forum Platz für AktivistInnen aus der ganzen südlichen Region bieten solle, um ihrem Kampf gegen den Kapitalismus zu entwickeln und er freute sich darüber, dass auch Mitglieder von COSATU (Congress of South African Trade Unions) beim Forum dabei waren, da er hoffte, dass Gewerkschaften und Gemeinden ihren Kampf in Südafrika verbinden könnten. Schließlich wiederholte er den Slogan des Sozialforum, dass eine andere Welt möglich ist! Stanley "Tookie" Williams Faces Execution in 2006 if Clemency Not Granted, 14.10.2005 17:52
Paris: Widerstand gegen Polizeikontrollen und Vertreibungen wächst, 07.10.2005 21:05
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