Sydney, Australia: APEC meeting

Climate Change protests start APEC meeting in Sydney

 

Action on Climate Change
Action on Climate Change


Climate Protests in Newcastle and regional Victoria have kicked off the 2007 Asia Pacific Economic Cooperation (APEC) forum meeting being hosted by conservative Australian Prime Minister John Howard in Sydney 2-9 September 2007, and being attended by USA President George Bush, Russian President Vladimir Putin, Chinese President Hu Jintao and other Pacific rim leaders. Much of the northern CBD of Sydney including the famed Opera House has been contained by a nine foot high concrete and wire security fence, dubbed unofficially the Great Wall of APEC and signals the rise of military urbanism in Australia.

An initial protest by Greenpeace in the world's biggest coal port of Newcastle has highlighted the Australian Government addiction to the coal lobby which is behind its spoiler role in international negotiations on climate change. A second action in the State of Victoria shut down the Loy Yang Coal Power plant (Video) for 5 hours on Monday as a direct action message to the leaders of APEC to take concrete action on climate change. An Aboriginal Tent Embassy has been established to highlight the genocidal policies of succeeding Australian Governments. Further protests are set to occurr over the next week.

Sydney Indymedia | Climate IMC | Perth Indymedia | Real Action on Climate Change | Greenpeace on APEC

The APEC Meeting (Police Powers) Act 2007 came into force on August 30 and remain valid to September 12, 2007. It includes a list of people the police can exclude from the city centre, plus expanded powers of stop, search and detention, and confiscation of items from people, including prohibition of photographs by tourists of security areas. The measures in this Act amount to a new form of detention without trial, and constitute a direct attack on freedom of political expression and movement, aimed at outlawing dissent and stifling opposition to the APEC meeting.

Leading up to the APEC meeting the Federal Government hosted a top-level meeting of defence chiefs from 19 nations, under a cloak of secrecy. Prime Minister John Howard, amoung many politicians and the media have been stirring up an expectation of violent protest to marginalise and criminalise dissent and protest at the APEC meeting (watch video: G20 Solidarity protest 31 August), and to justify use of excessive police violence at protests. Activists around Australia are known to be under observation by police intelligence units. A Melbourne Bus company has cancelled its contract to provide buses to antiwar protestors to travel to Sydney.

Non Government Organisations have established a media centre for daily policy analysis. On 17th August the NGO media centre leaked a copy of the APEC Leaders Statement on Climate Change, which highlights the dithering and delaying approach to climate action by George Bush and John Howard. Other issues that need addressing include West Papua and human rights and refugees. Australia has been acccused of refugee refoulement, the latest examples being the forced deportation of refugees to China.

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Hungerstreik gegen Kohlekraftwerk

forward message 04.Sep.2007 16:44



Der Krefelder Umweltaktivist Ulrich Grubert ist in einen unbefristeten Hungerstreik getreten, um den Bau eines Kohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen zu verhindern. Das Kraftwerk wird vom BAYER-Konzern gemeinsam mit der Firma Trianel geplant, es würde jährlich über vier Millionen Tonnen CO2 emittieren.

Finaler Hungerstreik gegen Kohlekraftwerk
Aus: Rheinische Post, 11. August 2007
Seit Pfingstmontag hungerten sie - immer im wöchentlichen Rhythmus. Fünf Mitglieder des Niederrheinischen Umweltschutzvereins protestierten auf ihre Art gegen den Bau eines Kohlekraftwerks in Uerdingen.
Ab Montag aber will Ulrich Grubert, 53, Geographie,- und Physiklehrer aus Krefeld-Bockum alleine hungern: "Ich höre erst auf, wenn feststeht, dass das Kraftwerk nicht gebaut wird." Er habe sich diesen Schritt reiflich überlegt, sagt der Ehemann und dreifache Familienvater. Und er sei sich der Konsequenzen seines Streiks bewusst: "Ich meine es im wahrsten Wortsinne todernst."
Eigentlich war ein Ende des Streikes absehbar. Doch neuerdings fürchtet Grubert wieder, dass einige im Rat vertretene Fraktionen das Ruder für das Kraftwerk doch noch einmal rumreißen.

HUNGERSTREIK GEGEN CO-2-AUSSTOSS

Ulrich Grubert hat den Widerstand gegen das Kohlekraftwerk auf eine neue Stufe gehoben: Er will nichts mehr essen, bis das Projekt gekippt ist. "Meine Überzeugung gibt mir Kraft". Grubert ist seit dem 17. August wieder in den Hungerstreik getreten. Über 11kg hat er bereits verloren. Grubert war maßgeblich daran beteiligt, eine geplante Giftmüllverbrennungsanlage zu verhindern. Acht Jahre lang erlebte er Höhen und Tiefen eines solchen Kampfes, "ich bin gestählt in Auseinandersetzungen und habe einen langen Atem". Außerdem beschäftigte er sich während seines Physikstudiums mit der Klimaproblematik, 1974 war das! Ihn kann niemand mit Daten über Schadstoffe beeindrucken, Grubert ist selbst Experte - was in Gesprächen immer durchschimmert, wenn er mit seinem unglaublichen Detailwissen aufwartet.

Grubert, als Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender des Niederrheinischen Umweltschutzvereins so etwas wie die zentrale Person im Kampf gegen das Kohlekraftwerk - "und für ein Gas-Dampfkraftwerk" wie er betont -, hatte sich bereits Anfang des Jahres feste Nahrung untersagt. Vor dem Votum des Krefelder Rates am 8. März. Und selbst nach dem "Nein" hungerte er weiter. Der Krefelder hatte so eine Ahnung, dass mit diesem "Nein" nicht das letzte Wort gesprochen war.

Den ersten Streik hatte er nach vier Wochen mit massiven Kreislaufproblemen abgebrochen, diesmal hat er sich auf einen deutlich längeren Zeitraum eingerichtet. Der Krefelder will nichts essen, bis das Projekt beerdigt ist. Und wenn das länger dauert als er vermutet? Egal! Hungerstreik finde ausschließlich im Kopf statt. Wenn man so überzeugt sei wie er, dann stehe man das durch. Notfalls bis über die Herbstferien hinaus, notfalls mit Infusionen.
"Das ist jetzt eine entscheidende Phase.
 http://www.cbgnetwork.org/2090.html

Pressemitteilung von: Niederrheinischer Umweltschutzverein e.V. (NUV), Krefeld

(openPR) - Aus Protest gegen das geplante Importkohlekraftwerk im Bayer-Chemiepark Uerdingen führt der Niederrheinische Umweltschutzverein (NUV) nun bereits seit Pfingstmontag einen nahezu dreimonatigen Staffel-Hungerstreik lückenlos durch. Nach Martina Grubert, Andrea Nolte, Illona Soyka und Sabine Flecken übernimmt Ulrich Grubert aus Krefeld-Bockum den letzten virtuellen Staffelstab am 13.08.2007.
Ab Montag beginnt für den Umweltschützer Ulrich Grubert das zeitlich unbegrenzte Martyrium unter dem Motto: “Hungern bis zum endgültigen Ende der Kohlekraftwerksplanung“.

Sowohl für die Krefelder Bevölkerung als auch für die Menschen auf allen Kontinenten geht es um das “nackte Überleben”, wenn wir nicht in den nächsten Jahren die Wende “Weg vom CO2 ” schaffen! Auch in diesem Jahr überschlagen sich die Klimarekorde: Die UN-Klimabehörde bilanziert extreme Kälte, Niederschläge und Temperaturen. Weltweit wurden die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnung registriert. In Europa lagen die Temperaturen im April ca. vier Grad (4 Kelvin) über dem langjährigen Durchschnitt. Als Beispiele für die zahlreichen Wetterextreme nennt die WMO (World Meteorological Organisation ) die Überschwemmungen in Großbritannien, die sommerliche Hitzewelle in Südosteuropa, den ungewöhnlich heftigen Schneefall in Südafrika, die schlimmste Flutkatastrophe in Uruguay sowie die größten Überschwemmungen seit Menschen-gedenken in Indien, Nepal und Bangladesch. Neben Millionen Menschen, die obdachlos wurden, starben in diesem Jahr rund 1900 Menschen. Diese Opfer sind für manche geldgierige Stromkonzerne nur Kollateralschäden!

Die Zukunft unserer Kinder wird rücksichtslos auf dem Altar der schnellen Gewinne geopfert!

Mit der Aktion des NUV sollen diejenigen (bundesweit beobachteten) Parteien im Krefelder Stadtrat in ihrer Standfestigkeit bestärkt werden, die sich gegen das geplante Importkohle-kraftwerk am 8. März. 2007 ausgesprochen haben. Der NUV appelliert an Trianel, Bayer und Stadtwerke Krefeld, eine alternative Kraftwerksplanung auf der Basis von Gas durchzuführen. Ein Gaskraftwerk erzeugt bei der Bereitstellung von Dampf und elektrischer Energie nicht nur weniger als die Hälfte an CO2, sondern erspart den ohnehin stark gebeutelten Menschen im Hafengebiet zusätzlichen Feinstaub durch den Kohleumschlag. CO2, das gar nicht erst erzeugt wird, braucht dann ab 2020 auch nicht mit hohem technischen und kostenmäßigen Aufwand abgeschieden, verflüssigt, transportiert und unterirdisch eingelagert zu werden. Zudem verliert ein nachgerüstetes Kraftwerk noch zusätzlich 13 Prozent von seinem ohnehin geringen Wirkungsgrad. Die Zusatzkosten gegenüber einem Gaskraftwerk (gleicher Leistungsklasse) würden sich dann von den bereits jetzt jährlich ca. 40 Millionen Euro noch weiter erhöhen. Wir Stromkunden müssten die Zeche für das ökologische und ökonomische Desaster dann auch noch zusätzlich bezahlen!

Nähere Informationen, Antragsunterlagen und Unterstützung erhalten Sie auch direkt beim Niederrheinischen Umweltverein (NUV) unter: www.nuv-online.de

Niederrheinischer Umweltschutzverein e.V. (NUV), Krefeld
Verantwortliche Ansprechperson:
Ulrich Grubert
Kreuzbergstr. 81, 47800 Krefeld
Telefon: +49-2151-594473
Email:  nuv@gmx.de
nuv-online.de

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG (TPK) ist eine Kooperation von Stadtwerken zur Stärkung ihrer Position im Wettbewerb. ( siehe dazu Coordination gegen Bayer-Gefahren: www.cgbnetwork.org

Siehe auch:
 http://openpr.de/news/151563/Das-Finale-Hungern-bis-zum-Ende-der-Kohlekraftwerksplanung-im-Bayer-Chemiepark-Krefeld-Uerdingen.html


Why I'm Fasting

marco 05.Sep.2007 16:32

Please tell friends I’m fasting for four days.
Please ask them to do what they can to get their
own focus kickstarted so we can better see how
all theses issues, war, poverty, taxes, food,
consumer goods, technology… How it’s all related.
It’s sacred actually. Ignoring it is not just at
our own peril it’s criminal.
I fast so I’ll have better ways to articulate what
you’re reading right here. It’s been some time since
I’ve focused on foodstuffs and lacks of foodstuffs.
Especially how it relates to the environment.
I’m fasting to get myself back to that focus.
And on a personal note I’m fasting before I prepare
to say some very harsh things about why I feel it is
that Keb Mo’ is only moderately famous while People
such as Paris Hilton enjoy such fame and fortune with
little or no work of their own.

 http://climateemergency.org/blog/2007/08/29/why-are-you-fasting/#comments

video: climate action at loy yang power station

al 06.Sep.2007 01:18

 http://www.engagemedia.org/Members/raocc/videos/loyyang.ogg/view