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UNITED STATES: HUMAN RIGHTS
Sudanese Journalist Tortured While Hundreds of Protesters are Arrested Demanding Guantanamo Prison Shut-down16 Jan 2008 03:56 GMTJanuary 11 -- As thousands from around the world were about to take to the streets to call for the shut-down of Guantanamo, for the reinstatement of Habeas Corpus, the US constitution and international covenants for the treatment of prisoners of war, I spoke with and interpreted Mr. A'asim El-Haj, the brother of Sami El-Haj (the Al-Jazeera camera-man held in Gitmo), who describes here what happened to his brother… Full Report with Audio by Ryme Katkhouda of DC Radio Coop |
Journalist protestiert gegen Haftbedingungen in Guantánamo
tierr@ 18.Jan.2008 22:56
Im Juni jährt sich Sami al- Hadschs Inhaftierung in Guantánamo zum fünften Mal. Dass er in dort festgehalten wird, räumten die US-Streitkräfte erst im vergangenen April öffentlich ein, als sie auf Aufforderung der Nachrichtenagentur AP eine Liste der Häftlinge veröffentlichen mussten. Hungerstreik und offener Brief des Kameramanns von Al-Dschasira
http://www.walliserbote.ch/ausland-schweiz.php?newsid=20080118APD8440
http://gtmoblog.blogspot.com/
http://www.theatlantic.com/doc/200801/guantanamo-photos
http://www.theatlantic.com/slideshows/guantanamo/
http://www.amnesty.org/en/report/info/AMR51/051/2007
http://humanrights.ucdavis.edu/projects/the-guantanamo-testimonials-
http://humanrights.ucdavis.edu/projects/the-neurobiology-of-psychological-torture-1/index
http://flickr.com/search/?q=counter-terror-with-justice&w=all
Der in Guantánamo inhaftierte Journalist Sami al-Hadsch hat in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief gegen die Bedingungen in dem US-Gefangenenlager auf Kuba protestiert. «Jeder von uns leidet körperliche Schmerzen, und unsere verletzten Herzen sind gemartert von einem seelischen Schmerz, der nicht beschrieben werden kann», schrieb der sudanesische Kameramann des arabischen Fernsehsenders Al Dschasira.
Der 38-Jährige wird seit sechs Jahren ohne Anklage gefangen gehalten.. «All dies findet in einer Welt statt, die weiß, was geschieht, dabei aber schweigt und nicht viel mehr tut, als dieses bedauerliche Theater anzuschauen», so Sami al-Hadsch in dem Brief, der nach Angaben seines Anwalts Clive Stafford Smith bereits Ende Dezember geschrieben wurde und vor seiner Veröffentlichung erst die US-Militärzensur passieren musste.
Al-Hadsch wurde im Dezember 2001 von den pakistanischen Behörden an der Grenze zu Afghanistan gefangen genommen und sechs Monate später den USA übergeben. Ihm wird vorgeworfen, in den 90er Jahren Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation befördert zu haben, die militante Gruppen finanziert haben soll. Tatsächlich hatte er jedoch nur ein einziges eine grössere Summe mit sich geführt und diese bei der Zollbehörde angegeben!! Nach den Anschlägen vom 11. September al-Hadsch als Kameramann nach Afghanistan gegangen, wo er mit Handkamera und Videotelefon die zivilen Opfer der US-Bomben dokumentiert hatte. Laut Aussage seines Anwalts befindet er sich seit 374 Tagen im Hungerstreik und wird täglich zweimal zwangsernährt.
Ein Sprecher des Gefangenenlagers, Fregattenkapitän Rick Haupt, sagte, die US-Streitkräfte gäben grundsätzlich keine Stellungnahme ab zu den Haftbedingungen einzelner Gefangener und behauptete, alle würden human behandelt und von Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) besucht. «Wir kümmern uns um Sami al-Hadsch, wie wir es für jeden anderen Gefangenen hier tun», so Haupt.. Der Zustand des Journalisten indessen ist schlimm: Er leidet an Rachenkrebs, Rheumatismus, Zahnproblemen und sieht nur sehr schlecht. Ärztliche Hilfe erhält er nicht. Al Dschasira betrachtet seine Inhaftierung, deren Ende nicht abzusehen ist, als Schikane gegen den Sender. Dem Journalisten wurde mehrmals seine Freilassung im Austausch für Informationen über Al Dschasira angeboten; doch er hielt stand. 2001 zerstörte eine amerikanische Rakete die Al-Dschasira-Redaktion in Kabul. Zwei Jahre später wurde ein Journalist getötet, als die Redaktion in Bagdad während eines US-Bombenangriffs getroffen wurde.
In Guantánamo werden zurzeit noch 275 (?) Männer festgehalten. Sie werden terroristischer Aktivitäten oder Verbindungen zur Al Kaida oder zu den Taliban verdächtigt ohne, wie auch im fall von al-Hadsch, regüläre Anklage. Zehn Gefangene befinden sich im Hungerstreik. Am 30. Dezember starb in Guantánamo ein 68-jähriger Afghane in Krebs. Vier Gefangene haben ihrem Leben mit Suizid ein Ende gesetzt.
LINKS :
Kanadisches Aussenministerium listet USA als Folterstaat
The Guantánamo Blog
From the Law Office of H. Candace Gorman
Inside Guantánamo
State of the Union January/February 2008 Atlantic Monthly
A photo essay with text by Andrew Sullivan
Photographs by Louie Palu
Cruel and Inhuman: Conditions of isolation for detainees at Guantánamo Bay - Amnesty International
Zeugenaussagen von gefangenen, Geistlichen, FBIlern, Gefolterten, Übersetzern, Anwälten, etc. unter:
Guantánamo Testimonials Project
The Neurobiology of Psychological Torture
Amnesty International has pictures from protests around the world