Krise in Bolivien vertagt

 
Nach dem Rücktritt von Präsident Carlos Mesa und der Vereidigung des Übergangspräsidenten Eduardo Rodríguez ist die schwere Krise in Bolivien nur entschärft. Auch mit der Aussetzung der Besetzung von Anlagen der Ölmultis BP und Repsol ist die wichtigste Frage nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Zentraler Inhalt der seit zwei Jahren andauernden Proteste ist der Ausverkauf der Energiereserven. Die Wiederverstaatlichung des privatisierten Energiesektors wird gefordert.

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