Australien: Globale Erwärmung
Klima Notstand: Tausende protestieren für Aktionen gegen den Klimawandel
lola
19 Jun 2009 08:30 GMT
(translated by lola)
Thousands march in Melbourne for Climate Action
Tausende Menschen nahmen am 13. Juni in ganz Australien an Demonstrationen für Aktionen gegen den Klimawandel teil. Sie fordern 100 % erneuerbare Energie bis 2020 und dass Australien sich von fossilem Brennstoff verabschieden und auf Wind-, Solar- und andere erneuerbare Technologien umsteigen muss. Die Demo unter dem Motto National Climate Emergency Rally wurde in den größeren australischen Städten abgehalten. Die Teilnehmer veranstalteten vor dem Büro des Premierministers Kevin Rudd in Sydney und vor dem Rathaus in Melbourne, wo die regierende australische Labor Partei eine Konferenz hatte, Sitzstreiks.
Dieser Protest ist eine Folge der Klimaverhandlungen in Bonn, Deutschland, die von der US-Regierung blockiert wurden. Die USA sprechen immer noch von 0 % Reduzierung bis 2020 auf 1990 Niveau. "Industrieländer müssen sich ihrer historischen Verantwortung bewusst werden und ihre Klima-Schulden zurück zahlen. Entwicklungsländer müssen daran festhalten, klimatische Gerechtigkeit einzufordern. Wenn reiche Länder die Forderung nach Rückzahlung ihrer Klima-Schulden ignorieren oder den Prozess dieser Gespräche behindern, gefährden sie das Leben und die Existenz von Millionen Menschen", sagte Meena Raman, Ehrenmitglied der Friends of the Earth Malaysia in einer Pressemitteilung .
IMC Climate | Indymedia Perth | Melbourne: Bericht, Fotos: 1, 2, Videos: 1, 2 | Sydney Report, Youtube Videos: 1, 2, 3 | Bericht aus Brisbane
Die aufeinander abgestimmten Demonstrationen fanden in allen Hauptstädten Australiens, wie auch in einigen kleineren Städten statt. Die Forderungen lauten unter anderem:
- 100 % erneuerbare Energie bis 2020. Australien muss sich von fossilem Brennstoff verabschieden und auf Wind-, Solar- und andere erneuerbare Technologien umsteigen.
- Jobs zum Erhalt der Umwelt statt Jobkürzungen. Wir können unsere Wirtschaft erneuern, indem wir Hunderttausende dieser „grünen Jobs“ schaffen und die Arbeiter dabei unterstützen, nachhaltige Industrien aufzubauen.
- Das Kohlenstoff-Verschmutzungsgesetz nicht einführen. Wir brauchen eine Klimapolitik, die die größten Verschmutzer zur Kasse bittet und großen Unternehmen nicht gestattet mit der Verschmutzung fortzufahren. Das CPRS wird die Verschmutzung mit Treibhausgasen in Australien nicht reduzieren.
- Die Rodung von Wäldern trägt am schlimmsten zum Klimawandel bei, denn Wälder sind wichtige Kohlenstoffspeicher.
Dies ist eine Chance für die Umweltbewegung zum Thema Kohlenstoffgeschäft. Etliche Umweltgruppen, wie z.B. Greenpeace Australien, Friends of the Earth Australien und die Wilderness Society weigern sich, dem Carbon Pollutionn Reduction Scheme (CPRS), welches von der Australian Conservation Foundation befürwortet wird, mitzutragen und haben einen Plan "B" entworfen, ein Programm für sofortige Klimaaktionen.
Viele Aktivisten kritisierten das vorgeschlagene Carbon Pollution Reduction Scheme (CPRS). Ihrer Meinung nach räumt es der Ölindustrie zu viel Freiraum ein. Es wird zu wenig in Projekte zur Nutzung von erneuerbarer Energie investiert. Mit anderen Worten, es geht so weiter wie bisher.
Im Dezember 2009 werden sich Regierungen in Kopenhagen treffen, um ein neues, kritisches Abkommen zum globalen Klimawandel zu entwerfen. Die Climate Emergency Demos will Menschen an der Basis dazu motivieren, Politiker unter Druck zu setzen, damit sie rechtzeitig strenge Programme zur Emissionsreduzierung entwerfen, um einen katastrophale Klimawandel zu vermeiden.
Bei dem Protest in Melbourne sprach eine Frau aus Tuvalu, Emeretta Cross, über die Bedrohung ihres Landes und anderer Nationen, die nur knapp über dem Meeresspiegel liegen, durch den steigenden Wasserpegel und auch darüber, dass für die Kinder und deren Zukunft gehandelt werden muss. (Video)
Damien Lawson, der Nationale Koordinator für klimatische Gerechtigkeit der Friends of the Earth Australien, sprach über die Notwendigkeit einer Kampagne öffentlichen zivilen Ungehorsams, wenn Politiker weiterhin nichts unternehmen oder nur ineffektive Programme unterstützen, um den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren. (Video - Climate Emergency: Damien Lawson calls for Civil Disobedience Campaign for action on Climate Change)
Mehr hierüber gibt es auf der Climate Action Centre Website, welches den Protest in Melbourne organisierte.
Andere Berichte (en)
stop the 3rd world industrial implosion
aristocratci anarchist 18.Jun.2009 03:53
blockade the cruiseboats the deoxygenated moat it contributes to the starvation bloat...and stoop the public private partnerships that backstab local communities with port city invesmtents that debt service 7 % on the property taxes that need to be renegotiated so we arent subsidizing the business costs of hong kong tricking local officials to give them the red carpet infrastructure rollout that they are supposed to pay..
571-225-9970 united states and the moral continental
Called for the use of renewable energy
sam smith 23.Jun.2009 09:27
Called for the use of renewable energy, oil will become more and more expensive, called for the use of renewable energy throughout the world.
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