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USA: G8-Gipfel 2004 beginnt ohne Presse- und Versammlungsfreiheit

 
Heute beginnt in Sea Island im US-Bundesstaat Georgia der G8-Gipfel. W�hrend in den Jahren zuvor Proteste gegen die Politik der G8 blutig unterdr�ckt wurden, wurde zum diesj�hrigen G8-Treffen im gesamten Bundesstaat ab dem 24.Mai ein Ausnahmezustand ausgerufen. Demonstrationen d�rfen nur weit vom Gipfel entfernt unter harten Auflagen stattfinden. Polizei und Milit�r haben Stra�ensperren und Checkpoints errichtet, patroullieren durch die Ortschaften. Das Indymedia-Center, welches in Brunswick eingerichtet wurde, wird seit Tagen belagert..

Proteste finden dennoch statt - bereits am vergangenen Donnerstag konnte ein Vortreffen der G8 gleich zweimal gest�rt werden. Am Samstag beendeten Aktivisten einen 140-Meilen-Lauf f�r "globale Gerechtigkeit" (Fotos). In Atlanta wurde ein Teach-In veranstaltet. In San Francisco, wo seit dem 3.6. ein Bio-Tech-Gipfel stattfindet, richteten sich einige Demonstrationen auch gegen den G8-Gipfel.

Zus�tzlich zu den Demonstrationsverboten wird das Konzept des Embedded Journalist angewandt: W�hrend in San Francisco "nur" unabh�ngigen Journalisten der Zutritt zum Gipfel untersagt ist, d�rfen in Georgia Journalisten generell nur bis ins 60 Meilen entfernte Savannah vordringen. Dort m�ssen sie dann aber 350$ "Eintritt" und weitere Zusatzgeb�hren zahlen (siehe dazu hier)... Ausf�hrlicher mit vielen Links im Feature.



Mehr: atlanta.indymedia.org | SanFrancisco.Indymedia.org | BayArea.Indymedia.org

Radio-Livestream: aus San Francisco: Enemy Combatant Radio

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