Baskische Jugendliche sollen doch Terroristen sein

 
Heute wird vor dem spanischen Obersten Gerichtshof der Prozess gegen die baskischen Jugendorganisationen (Jarrai, Haika, Segi) neu aufgerollt. Dem Ministerium für Staatsanwaltschaft in Madrid passte es nicht, dass damals kein Urteil kam, was die Jugendorganisationen als Teil der baskischen Untergrundorganisation ETA festschreibt und die Jugendlichen demnach nicht als Terroristen verurteilt wurden. Statt höchsten dreieinhalb Jahren sollen sie jeweils zehn Jahre mehr erhalten. Dieses Vorgehen der Regierung verträgt sich ebensowenig mit dem angeblichen Friedensprozess, wie die erneute Verurteilung des Hungerstreikenden Gefangenen zu 12 Jahren Haft, weil er zwei Artikel geschrieben hat.

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