Abstimmung im Baskenland am 25. Oktober

 
"Das Jahr 2008 wird entscheidend für die Zukunft des Baskenlandes", kündigte der baskische Regierungschef Juan José Ibarretxe in seiner Neujahrsrede großspurig an. Ein "Zyklus für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft" soll begonnen werden, um mit der "destruktiven Gewaltspirale zu brechen und zur politischen Normalisierung zu kommen". Der Schlüssel stelle eine Volksbefragung am 25. Oktober dar: "Das Recht der Basken zu entscheiden, und der Respekt vor der Entscheidung, egal wie sie ausfällt, ist die Basis der Demokratie". Doch die ETA sieht das ganz anders, nach dem gescheiterten Friedensprozess und der immer weiter steigenden Repression, geht sie in einem Interview von "langen Jahren des Konflikts" aus. Die Zahl der Gefangenen liegt auf einem Rekordstand, der weit über der Zahl liegt, die es in der Franco-Diktatur gab. Erneut kam eine Angehörige auf dem langen Besuchsweg ums Leben. 17 Tote hat die Zerstreuung nun gefordert.

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