Partybesetzung gegen Heidelberger Zustände

 
Heidelberg. In der Nacht von den 7. auf 8. Juni besetzten Freiraumaktivistinnen ein verlassenes Schwesternwohnheim und feiertenausgelassen für mehr Freiräume. Dabei befestigten sie ein über neun Meter langes Transparent an dem Gebäude. Die Aktivistinnen wollten mit der Besetzungsparty ein Zeichen gegen die Heidelberger Politik setzen, welche durch "menschenfeindliche, kapitalistische Verwertungslogik" geprägt sei.
Als sich die Polizei, mit Hilfe der Feuerwehr, Zugang zum Haus verschaffen konnte traf sie keine Personen im Inneren mehr an. Diesefeierten hingegen woanders weiter.
Nach Angaben der Besetzerinnen nahmen etwa 150 Menschen an der Aktionteil. Die Polizei spricht von 100.

Die Aktion reiht sich in die jahrelangen Bestrebungen der Besetzerinnen ein sich ein neues Autonomes Zentrum in Heidelberg zu erstreiten. Das letzte wurde 1999 geräumt, ohne dass es einen angemessenen Ersatz gab.


Hintergründe:

AutonomesZentrum in Heidelberg | Freiraumaktionstageim Rhein-Neckar Gebiet

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