Griechenland im Klassenkampf

 

In der deutschen Presselandschaft überschattet eine Meldung über den Tod von drei Menschen die "Berichterstattung" über den Klassenkampf, der bereits seit dem 1. Mai offen stattfindet. Unabhängige Berichterstattung ist schwer zu finden, Indymedia Athen wurde angegriffen, ist inzwischen aber wieder online. Wie schon beim G20 in London werden aber schnell Zweifel an der in Massenmedien verbreiteten Version laut. Augenzeugenberichten von Angestellten der Bank zu folge wurden Menschen von ihren Vorgesetzten in der Bank eingeschlossen, in Österreich wird über Gerüchte spekuliert, der Bankbrand war selbst gelegt um Akten über Steuerhinterziehung zu vernichten. Derweil geht der Klassenkampf auf der Straße weiter. So stürmten gestern Hundertschaften der Polizei das Viertel Exarchia, drangen dort in viele Squats und Cafes ein und verprügelten, wer nicht schnell genug floh. Für heute ruft eine Gewerkschaft der Bankangestellten zum Streik auf.


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Fotos: Demobilder | Piazza del Popolo | Tagesspiegel
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Solidaritätsaktionen: Köln 1, 2


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